Weihnachtskarten schreiben - 5 Tipps



Hallo ihr Lieben

Na, habt ihr die Kärtchen schon geschrieben? Was? Du kannst nicht schreiben? Machs doch trotzdem. Ich kann auch nicht tanzen und tanze trotzdem.

Mir hat noch niemand den Kopf abgehackt, weil ich getanzt habe (ok, Augenroller von meiner Balletttanzenden Schwester habe ich schon kassiert, aber ich behaupte ja, sie hat einfach keine Ahnung von meinen Tanzschritten).


Das schwierigste ist ja immer das Anfangen. Die ersten Wörter zu Papier zu bringen oder den ersten Schritt zu tanzen. Wenn man dann erst mal drin ist, dreht sich das Kleidchen wie von selbst und der Stift fliegt über das Papier. Weil dieser Anfang vielleicht etwas schwieriger ist, habe ich mir überlegt, meine Weihnachtskarten-Schreib-Tipps hier auf den Blog zu packen. Vielleicht sind sie ja hilfreich für dich.


1. Schreibe nur den Leuten, den du wirklich schreiben möchtest

Wenn man wirklich stundenlang vor einer leeren Karte sitzt, kann es sein, dass man dieser Person vielleicht gar nicht schreiben möchte. Vielleicht ist es jetzt auch kontraproduktiv, diesen Tipp gleich an den Anfang zu nehmen, weil du jetzt vielleicht wieder mit dem Schreiben aufhörst. Aber wirklich, höre mal in deinen Bauch rein, und frage dich, warum du dieser Person schreiben willst? Gesellschaftlicher Druck, weil man Tante Gertrud und Onkel Hannes schreiben "muss"? Dann schreibe keine Karte. Vielmehr als "Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch" wirst du ihnen sowieso nicht schreiben können (und das sind die langweiligsten Kartentexte - wirklich!). Möchtest du der Person wirklich schreiben? Dann lese jetzt weiter!


2. Bringe dich in Stimmung

Musik ist immer gut für die Stimmung und Fotos! Schaue dir vielleicht die Fotos aus diesem Jahr durch und überlege dir, was du mit der Person verbindest oder was euch verbindet, was eure Freundschaft ausmacht.


3. Witze & Insider

Ich bin immer für Witze und Insider. Schliesslich ist Humor oft ein guter "Bruch" im Text, wenn man in eine kitschige Richtung abdriftet (passiert sehr gerne bei Weihnachtskarten). Also überlege dir, was witziges. Was auch immer gut ankommt sind eigene Wortkreationen. Wenn es für etwas noch kein Wort gibt, überlege dir eines, indem du mehrere Wörter kombinierst. Sowas wie zum Beispiel "Weihnachtskartenentkitschifizierungskodex". Hier sieht man die wunderschöne Eigenschaft der deutschen Sprache: Wörterketten sind erlaubt! Aber selbst wenn sie nicht erlaubt wären: Sie sind cool, machen Spass und deshalb kann man sie verwenden.


4. Nicht vorschreiben

Früher habe ich es gehasst Karten zu schreiben! Wisst ihr warum? Weil ich den Text immer erst vorschreiben und meine Mama ihn korrigieren musste. Linien musst ich dann auch noch ziehen, damit der Text auch möglichst gerade ist. Boah, ich hasse diese "es muss alles perfekt sein" Mentalität. Mein Gott, dann verschreibt man sich halt mal, oder es passiert ein anderer Fehler. Na, und? Lasst euch den Spass von sowas nicht nehmen. Und ganz ehrlich: Wen kleine Fehler in einer Karte stören, weiss eure Arbeit nicht zu schätzen und bekommt nächstes Jahr keine Karte mehr.


5. Situation ansprechen

Ehrlich währt am längsten - dieser Spruch gilt nicht nur im normalen Leben. Auch bei Texten ist es immer eine gute Idee, die Situation anzusprechen. Warum nicht in die Karte schreiben, dass man gerade mal versucht eine Karte mit etwas ansprechenderen Worten als "Frohe Weihnachten und ein tolles neues Jahr" zu schreiben, man aber keine Ahnung hat, was man denn so schreiben könnte. Du kannst versuchen in eine Art Dialog zu kommen beim Schreiben. Diese Texte wirken meist lockerer, gerade wenn man schreibt, dass man jetzt gerade nicht mehr weiter weiss und dass man eben noch bei Göthe zur Schule geht. ;-)


Jep, das waren meine Tipps zum Thema "Weihnachtskarten Schreiben". Bei mir scheitert es übrigens oft nicht am Schreiben, sondern am zur Post Bringen, weshalb meine Karten manchmal mit den Worten: "Ich weiss nicht, ob du das überhaupt jemals lesen wirst..." beginnen.


In diesem Sinne: Frohes Schreiben!


Chiara


PS: Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr kannst du natürlich schon in deine Text einbauen. Es sollte einfach nicht das Einzige sein. Ok? OK!



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