Schritt für Schritt zum neuen Schülerkalender

Aktualisiert: Juli 4


Hallo ihr Lieben


Sommerferien - yay! Für mich bedeutet das immer der Startschuss für die neue Schülerplanerkollektion. Von allen Produkten, die ich mittlerweile designe, ist der Schülerplaner immer noch mein allerliebstes. Gerade das Organisieren und Planen der Schul- bzw. Lernzeit liegt mir sehr am Herzen. Ich glaube, weil da einfach der Effekt am allergrössten ist. Mehr Freizeit ist hier ein grosses Stichwort.

Vor ziemlich genau drei Jahren, habe ich damit angefangen Planer und vor allem Schülerkalender zu kreieren. In dieser Zeit hat sich viel getan. Mittlerweile bin ich viel routinierter, wenn es darum geht, einen Schülerplaner zu strukturieren. Wie der ganze Arbeitsprozess aussieht, möchte ich dir heute einmal zeigen.


1) Recherche

Als erstes steht Recherche auf dem Programm. Dies geschieht meistens nicht online sondern in meinem ganz normalen Leben. Ich liebe kleine Lädchen und lasse mich oft von der Inneneinrichtung von Cafés (insbesondere in London) inspirieren. Meine "Vorlagen" dokumentiere ich stets mit meiner Handykamera.


2) Farbpalette

Ich liebe es bunt und könnte mich nie mein ganzes Leben auf eine Farbe beschränken. Früher habe ich mir nie eine Farbpalette zurechtgelegt. Mittlerweile weiss ich allerdings, dass es Sinn macht, sich bei einem Produkt auf einige wenige Farben zu begrenzen. Ansonsten wirkt es oft chaotisch. Die Farben suche ich mir oft bei Pinterest zusammen. Da gibt es schöne Bilder mit der entsprechenden Farbpalette. Anschliessend suche ich mir die passenden Pantone-Farben raus. Das sind Nummern, die ich in mein Programm eingeben kann. So kann ich sicher gehen, dass beim Druck dann auch die Farben stimmen.


3) Cover

Meine Lieblingsarbeit ist das Erstellen des Covers. Da kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen. Früher habe ich meine Designs nur am Computer erstellt. Heute habe ich auch noch ein iPad mit einem Stift, mit dem ich auch von Hand zeichnen kann. Das bietet mir noch 1000 mehr Möglichkeiten.


4) Konzept

Beim allerersten Schülerplaner hatte ich absolut kein Konzept. Ich habe ihn einfach so erstellt, wie ich geglaubt habe, dass es funktioniert. Mittlerweile erstelle ich gerne Umfragen, bei denen meine Kund*innen zu Wort kommen. So kann ich bestmöglich auf diese Wünsche eingehen. Ansonsten habe natürlich auch ich Ideen. Ganz besonders gerne lasse ich mich von Lehrerkalender inspirieren. Die haben zwar auch typischen Lehrerkrams drin, aber manche Dinge sind für Schüler*innen genauso nützlich.


5) Grobes Layout

Nachdem ich viele Skizzen gemacht habe, geht es ans grobe Layout. Früher traute ich mich noch nicht so richtig an die professionellen Programme wie InDesign. Irgendwann habe ich mich dann aber überwunden und kann heute sagen, dass ich zwar noch längst nicht alles beherrsche, aber immerhin gut zurecht komme.


6) Datum

Die Daten trage ich alle von Hand ein. Das ist eine total mühsame aber super wichtige Arbeit. Sie erfordert Höchstkonzentration, denn, wer will schon einen Planer mit einem Datumsfehler? Falls du ein InDesign-Experte bist: Kann man das automatisieren?


7) Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle

Kontrollieren kann man nie genug. Und wisst ihr was: In jedem meiner Kalender gibt es klitzekleine Fehler (manchmal nur für mich erkennbar). Ich finde das nicht schlimm (solange es keine riesen Fehler sind). Schliesslich sind Fehler menschlich und gehören dazu. Und ganz ehrlich: Würde ich ganz sicher gehen wollen, dass sich kein Fehler eingeschlichen hat, könnte ich niemals einen Schülerkalender rausbringen. Ich glaube ich wäre in hundert Jahren noch am korrigieren.


8) Korrespondenz mit der Druckerei

Mittlerweile sind die Druckerei und ich ein eingespieltes Team. Oft muss ich allerdings doch nochmals etwas nachfragen, nachschicken etc.


9) Fotos

Wenn die Kalender bei mir zu Hause ankommen, laufe ich jeweils den ganzen Tag mit einem breiten Grinsen durch die Gegend. Es ist einfach so schön, wenn man das Ergebnis endlich in den Händen halten kann.

Dann geht es allerdings an die Fotos. Schliesslich brauche ich die für diverse Kampagnen, sowie meine Onlineshop.


10) Videos

Neben Fotos werden auch Videos produziert. Schliesslich wollt ihr ja auch sehen, wie der Planer "live" aussieht.


11) Kampagnen erstellen

Das bedeutet: Design überlegen, Fotos bearbeiten, Instagramposts vorbereiten, Texte schreiben, Newsletter konzipieren, Videos schneiden...bis tiiiieeef in die Nacht.


12) Online Shop

Nun muss der Kalender auch "verfügbar" gemacht werden. Das heisst die Bilder müssen hochgeladen, die Texte geschrieben und die Preise berechnet werden. Zudem muss das Produkt gewogen werden, um die Versandkosten zu berechnen.


13) Freuen

Und wenn dann das Produkt im Shop ist, die Instagramposts und Newsletter draussen sind und die ersten Bestellungen eintrudeln heisst es: Freuen! Ich liebe es, wenn ich ein Paket für euch fertig machen kann (ich liebe es ja sowieso Geschenke einzupacken).


Tja, das ist also der Weg von der Idee bis zum fertigen Schülerplaner, den auch du vielleicht ganz bald in den Händen halten wirst (hier kommst du zum Shop).


Vielen Dank für deine Unterstützung. Nur dank dir ist es mir möglich, ein solches Projekt auf die Beine stellen zu können. <3


Ganz liebe Grüsse


Chiara


Hier findest du die Tour durch den Schülerkalender 2020/21:



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