Prüfungsangst - Gut geplant ist halb bestanden


Hallo ihr Lieben

Zack, erster Post in diesem Jahr und direkt ein riesen Thema! Es geht um die Prüfungsangst. Was wenn bereits der Gedanke an die nächste Prüfung zu schlaflosen Nächten führt und der Mathetest zum Höllentrip.


Ich selbst kenne diese Angst glücklicherweise nur aus Erzählungen. Lediglich bei Sportprüfungen habe ich etwas Angst und ja, zugegebenermassen auch die eine oder andere unruhige Nacht. Viele können es sich gar nicht vorstellen, da der Sport bei den meisten das Fach ist, womit sie punkten können und vielleicht ihre schlechtere Französischnote aufbessern können. Für mich ist es aber wie schon mehrfach erwähnt der pure Horror (aber hey, nur noch bis Ende Juni - danach NIE MEHR WIEDER!).


Nun aber zurück zu der Prüfungsangst, denn ich finde da gibt es schon einen Unterschied zwischen Prüfungsangst vor Mathe-, Deutsch-, Französischklausuren oder eben einer Sportprüfung. Während man nämlich beim Sport vor allem "einfach" los sprinten, werfen oder springen muss, geht es bei den meisten anderen Prüfungen um gelerntes/verstandenes reproduzieren beziehungsweise anwenden zu können.


Da spielt es eine grosse Rolle, wie gut man vorbereitet ist. Auch wenn es manchmal so aussieht: Auch die, die immer gute Noten haben (ich gehöre nicht dazu) investieren viel Zeit in die Prüfungsvorbereitung. Vielleicht geben sie es nicht immer zu, doch ab einer gewissen Schulstufe kann man das fast nicht mehr schaffen ohne Vorbereitung.



Der erste Schritt zur erfolgreichen Prüfung ist für mich die Planung. Ja, ich weiss was ihr jetzt denkt. Auch ich habe lange Zeit versucht mit Lernplanern zurecht zu kommen und mir die einzelnen Themen auf verschiedene Tage aufzuteilen. Das hat nur in den seltensten Fällen wirklich geklappt. Meistens ist mir etwas dazwischen gekommen, wie Kopfschmerzen, meine Periode, ein spontanes Treffen, viele Hausaufgaben oder ganz einfach meine Laune. Ich finde es nämlich wichtig (nur) dann zu lernen, wenn man sich auch wirklich darauf einlassen kann. Klar, gibt es manchmal auch Situationen, in denen man einfach jetzt lernen muss und natürlich sollte man das dann auch tun aber oft ist es einfacher dann zu lernen, wenn man den Kopf etwas beieinander hat. Wer da plant, ist klar im Vorteil.


Dennoch funktioniert es einfach in den meisten Fällen nicht, den Lernstoff auf die einzelnen Tage aufzuteilen. Den Schritt davor, sprich den Stoff aufzuteilen, klapp jedoch wunderbar. Es ist nämlich echt ratsam, nicht alles auf einmal zu lernen. So kann man sich immer wieder Pausen gönnen, indenen das Hirn die nötige Zeit hat, um das Gelernte zu verarbeiten. Wenn ich das jetzt hier so schreibe, fühle ich mich wie ein Moralapostel. Klar, auch ich lerne oft auf den letzten Drücker und stopfe mir kurz vor knapp noch den gesammten Stoff von zehn Unterrichtsstunde in den Kopf. Trotzdem: Es ist nicht ratsam!


Denn, genau dann kann es zu Blackouts und Schweissausbrüchen (um nicht zu schreiben Panikattacken) während der Prüfung kommen. Das Thema sitzt nicht, es gibt Lücken und das Stresshormon Adrenalin (haha, wir schreiben morgen eine Bioprüfung zum Thema Hormone) verschlimmert das ganze nur, in dem es unser Hirn auf "dumm" (blöd gesagt) stellt.


Genau deshalb ist es wichtig, die Lernziele einzuteilen, zumindest in den Fächern, in denen man sich nicht sicher fühlt oder es oft zu Blackouts kommt. Was ihr tun könnt, wenn ihr ein Akutes Blackout habt, schreibe ich euch in einen separaten Blogpost.


Damit das Planen der Prüfungen nun auch etwas spass macht, und ihr nicht einen Prüfungsplaner verwenden müsst, der den Stoff auf die einzelnen Tage aufteilen möchte, habe ich einen Prüfungsplaner selbst designed. Dieser ist ab sofort bei mir im Shop erhältlich.


Hier habt ihr also Platz für die wichtigsten allgemeinen Informationen, wie:

  • Das Datum der Prüfung

  • Das Fach

  • Das Thema der Prüfung


Platz für die Lernziele, die sind essenziell für eine Prüfung. Falls euer Lehrer keine Lernziele von sich aus verteilt, solltet ihr unbedingt nachfragen. Bekommt ihr dann aus irgend einem doofen Grund noch immer keine Lernziele, so versetzt ihr euch am besten in die Lehrperson und fragt euch, welche Lernziele ihr definieren würdet. Wenn ihr den Lehrer schon etwas kennt, solltet ihr eigentlich wissen, worauf er besonders Wert legt.


Platz für die To-do's. To-do-Listen sind Gold wert, auch bei der Prüfungsvorbereitung. Plant sie am besten so kleinschrittig wie möglich, damit ihr möglichst viel abhaken könnt (das motiviert nämlich). Zudem könnt ihr ein bereits erfülltes To-do aufschreiben, welches ihr direkt abhaken könnt. Klingt dämlich, doch das gibt nochmals einen extra Motivations-Kick.


Die Kästchen unten könnt ihr verwenden, wie ihr wollt. Ich mache daraus Lernpäckchen. Ich packe also einige To-do's in ein Päckchen und schreibe sie in ein Kästchen. Wenn ich dann Zeit zum Lernen habe, nehme ich mir ein Kästchen vor und erfülle die Aufgaben daraus. Bis zur Prüfung muss ich dann jeweils alle Päckchen bzw. Aufgaben erfüllt haben. Wenn ihr wollt könnt ihr aber auch die Tage aufschreiben, euch nochmals Dinge aufschreiben, die ihr euch speziell merken müsst, Fragen oder Quellen aufschreiben. Wie ihr eben mögt.


Ich weiss, eine Prüfungsangst ist nicht leicht zu lösen. Ich hoffe jedoch, dass euch die Planungsideen helfen und ihr so euer ganzes Potenzial in die Prüfung stecken könnt! Schliesslich bin ich mir sicher: Ihr könnt das alle!


Ganz liebe Grüsse & viel Erfolg!


Chiara


PS: Hier kannst du dir meine Podcastepisode zu diesem Thema anhören:


Und hier findest du den Prüfungsplaner (Shop)





© Chiara Elisa | 2019

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