Homeoffice - aber wie? Acht Tipps zur Effizienzsteigerung



Hallo ihr Lieben

So, Woche zwei in Quarantäne. Woche zwei mit Homeoffice.

Ich hoffe natürlich, ihr seid auch alle schön zu Hause. Natürlich ist es eine Herausforderung zu Hause zur Schule zu gehen und auch wirklich etwas zu tun. Bei uns ist es relativ streng reglementiert. Wir haben per Video-Call zu den ganz normalen Unterrichtszeiten Unterricht und bekommen immer wieder Aufträge, die wir dann auch einreichen müssen.

Dennoch: Der Unterricht im Homeoffice erfordert viel Selbstdisziplin, Organisation und Motivation. Ich finde gerade das macht es so interessant in mehr oder weniger Eigenregie neue Dinge zu lernen. Zumal ich es ja generell liebe, auch zum Beispiel während den Schulferien, Projekte zu haben und im Homeoffice zu arbeiten. Ich bin es mir also schon etwas gewohnt von zu Hause aus zu arbeiten und habe vielleicht den einen oder anderen Tipp.

1) Struktur / Routinen

Ich habe euch ja schon im letzten Post einiges zum Thema Routine mit auf den Weg gegeben. Es ist total wichtig für den Lernerfolg bzw. für die Produktivität eine Art Masterplan zu haben, dem man einfach folgen kann.

2) Anziehen

Einer meiner Lieblingssprüche sagt es: «Wer Jogginghosen anhat, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.» Ja, es ist vielleicht verlockend den ganzen Tag in Jogginghosen herumzulaufen. Trotzdem bin ich mir sicher, dass man nur halb so produktiv ist. Einfach weil Jogginghosen eine gewisse Haltung transportieren, die nicht so souverän wirkt. Oder würdest du mit Jogginghosen an ein Bewerbungsgespräch? Eben.

3) Schuhe

Jep, vielleicht ist das auch eine kleine Macke von mir. Wenn ich konzentriert arbeiten möchte, trage ich Schuhe, weil auch diese mir ein Gefühl von Souveränität geben. Es müssen ja nicht gleich Pumps sein (wobei ich diese bei wichtigen Angelegenheiten auch zu Hause anziehe).

4) Arbeitsplatz

Ich finde es wichtig einen definierten Arbeitsplatz zu haben. Klar ist es auch mal cool im Garten, auf der Couch oder im Bett zu arbeiten. Doch gerade letzteres solltest du, wenn immer möglich unbedingt vermeiden. Es gibt Studien, die zeigen, dass das Arbeiten im Bett die Schlafqualität in der Nacht mindern. Sprich, wer unangenehme Dinge (wie z.B. arbeiten) im Bett macht, hat schlechtere Träume.

Aber auch sonst finde ich es für die Konzentration wichtig, einen gut ausgestatteten Arbeitsplatz/Schreibtisch zu haben.

5) Pausen

Gerade in der ersten Woche habe ich gemerkt, dass ich viel zu wenige Pausen mache. Klar ist es schön, wenn man gerade einen Flow hat, doch für das Gehirn sind Pausen sehr wichtig. Nur so kann man sich auch voll und ganz auf die Aufgaben konzentrieren.

6) Geregelte Arbeitszeiten & Feierabend

Darauf muss auch ich mich unbedingt mehr achten. Wenn Arbeitszeit und Freizeit sich beginnen zu vermischen, wird es unter Umständen ungesund. Es ist gerade im Homeoffice wichtig, Arbeitszeiten einzuhalten. Das coole: Man kann sich oft die Arbeitszeit selbst einteilen. Morgenmenschen können früher aufstehen und Arbeiten erledigen, Nachteulen können in der Nacht arbeiten. Wichtig ist einfach Arbeitszeiten zu definieren und auch immer wieder ganz bewusst die Arbeit zur Seite legen und die Freizeit zu geniessen.

7) Frische Luft

Frische Luft ist sehr wichtig für unsere Gesundheit. Natürlich sollte man zu Coronazeiten NICHT unnötiger Weise nach draussen gehen und sich auch NICHT mit Freunden verabreden. Wer allerdings einen Garten oder Balkon zur Verfügung hat, sollte diesen auch für kurze Kopf-Auslüften-Pausen nutzen. Wer diese Möglichkeit nicht hat, sollte auf jeden Fall immer wieder die Fenster öffnen und ein paar Minuten frische Luft einatmen.

8) Wasser trinken

Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich habe in meinem normalen Alltag eigentlich keine Probleme mit dem genügend trinken. Da schleppe ich nämlich einfach jeweils eine Flasche Wasser mit mir rum, die am Abend definitiv leer ist. Doch zu Hause vergesse ich es immer wieder genügend zu trinken. Den Wasserflaschen-Trick kann man jedoch auch im Homeoffice anwenden. Einfach eine Flasche Wasser an den Arbeitsplatz stellen und schon trinkt man ganz automatisch (oft auch aus Langeweile).

Ja, das waren sie also meine acht Tipps für das Arbeiten im Homeoffice. Habt ihr einen Tipp, den ich unbedingt auch ausprobieren sollte? Dann schreibt mir gerne! Ich bin auch immer auf der Suche nach Tipps zur Effizienzsteigerung. ;-)

Ich wünsche euch eine produktive Zeit in Quarantäne!

Bis bald

Chiara

© Chiara Elisa | 2019

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