Danke Greta! 7 Dinge, bei denen ich nun die ökologischere Variante wähle


Hallo ihr Lieben

Greta, ihr Name ist Programm. Zu erst wurde sie bejubelt nun wird sie auch häufiger für ihre teils extremen Ansichten kritisiert.

Ich gebe zu: Zu erst war ich ziemlich kritisch eingestellt. Ich ging nie auf eine Demonstration und habe auch nie für das Klima die Schule geschwänzt. Zudem hab ich über das anstehende Plastik-Strohalm Verbot gemeckert. Nach dem Motto: "Ein einziger, winziger Strohhalm wird nicht das Ende der Welt bedeuten" oder "Es kann doch nicht sein, dass meine Kinder später auf ihrem Kindergeburtstag keine bunten Strohhalme mehr haben werden". Vielleicht habe ich dieses Thema auch etwas zu emotional betrachtet. ;-)

Und als die grossen Detailhändler bei uns in der Schweiz bekannt gegeben haben, dass die kostenlosen Plastiktüten nun 5 Rappen kosten sollen habe ich gedacht: "5 Rappen sind doch ein Witz. Das kann doch jeder bezahlen." Noch nie habe ich eine solche 5-Rappen-Tüte gekauft. Immer habe ich irgendwie einen anderen Weg gefunden meine drei Lebensmittel nach Hause zu bekommen. Früher habe ich teilweise sogar zwei kostenlose Plastiktüten übereinander gezogen, damit die Tüten nicht reissen.


Das waren jetzt zwei Bereiche, auf die Greta beziehungsweise die Klimabewegung einen positiven Einfluss auf mich hatten. Es gibt jedoch erstaunlicher Weise noch mehr.


Kaffeebecher

Ich habe schon lange einen Coffee-To-Go-Becher, um meinen Kaffee auf dem Schulweg geniessen zu können. Mittlerweile nehme ich meine Becher sogar in den Coffee-Shop mit, damit ich keine unnötigen Einwegbecher verwenden muss. Für die Caféteria in der Schule möchte ich nun auch noch einen Mehrwegbecher. Denn auch dort verwende ich sonst oft Einwegbecher.


Vegi

Obwohl ich eine Wissenschaftliche Arbeit zum Thema Veganismus gemacht habe und im Zuge dessen einen Monat vegan gelebt habe, bin ich keine Veganerin geworden. Ich kann jedoch sagen, dass mir in dieser Zeit viel bewusster geworden ist, wo überall tierische Produkte drin sind. Mit diesem Bewusstsein versuche ich mein Mittagessen in der Schule jeweils mindestens vegetarisch zu halten (es sei denn, ich nehme die Reste vom Abendessen mit).


Zahnbürste

Eine super einfache Möglichkeit Plastik im Alltag zu vermeiden ist das Ersetzen der Plastikzahnbürste durch eine aus Bambus. Sie kostet nicht wirklich viel mehr, sieht sogar noch cooler aus und ist recyclebar. Ach, und über die Hygiene müsst ihr euch keine Gedanken machen, denn Bambus wirkt von Natur aus antibakteriell.


Menstruationstasse

Ich habe schon eine ausführliche Podcastepisode zu diesem Thema gemacht. Es ist vielleicht nicht jeder Frau's Sache, doch wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, ist es eine tolle Alternative zu den herkömmlichen Hygieneartikel.


Capsule-Warderobe

Hier kommt ihr zum Blogpost zu diesem Thema:

Wer nur das kauft, was er auch wirklich braucht, spart nicht nur Geld sondern auch Ressourcen. Mit der Capsule-Warderobe lässt sich jedes Kleidungsstück miteinander kombinieren. So braucht man wenige, ausgewählte Kleidung. Wer besonders ökolgisch sein möchte, kauft am besten Öko-Kleider oder Second-Hand-Kleider.


Ich weiss, das sind nur klitzekleine Dinge. Nur weil ich auf Einwegbecher verzichte oder mir mit einer Bambuszahnbürste die Zähne putze, verändert sich die Klimalage nicht drastisch. Wenn wir jedoch alle mit unseren Möglichkeiten das Beste für das Klima tun, sieht das ganze schon anders aus. Ich denke, wenn jeder da anfängt, wo es am wenigsten "weh" tut, kommen wir schon einen grossen Schritt weiter.


In diesem Sinne: Danke Greta.


Liebe Grüsse


Chiara

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